Hallo!
Lange gab's nix zu hören und leider wird's auch jetzt nur ganz kurz. Ich bin seit dem 27. November auf Reisen quer durch Neuseeland! Aus meiner Wohnung bin ich ausgezogen (mit der Uni bin ich ja nun fertig) und nun bin ich bis zu meiner Rückkehr nach Deutschland auf Reisen. Natürlich schieße ich fleißig Fotos, leider komme ich aber nicht so oft ins Internet. Von daher werde ich nun jeden Abend so ein wenig schreiben auf meinem Laptop und das Ganze dann samt Fotos entweder nach und nach hier reinstellen oder als großen Batzen...mal schauen.
Gestern waren wir übrigens an der Mahia Halbinsel (in Hawke's Bay) und haben mit einer dort lebenden Delphindame namens Moko gespielt. Das war ganz großartig! Moko ist einer von wenigen Delphinen, die sich lieber mit Menschen als mit Delphinen umgeben. Wir haben zusammen mit einigen Jugendlichen, die in Mahia wohnen, mit einem Rugbyball mit Moko gespielt. Sie ist dem Ball hinterhergeschwommen und hat versucht, ihn uns aus den Händen zu stoßen. Kurz habe ich mich auch an ihrer Flosse festhalten und mitziehen lassen können :)
So, nun muss ich aber schlafen. Gute Nacht und bis bald! Viele Grüße aus der neuseeländischen Vorweihnachtszeit bei ca. 28 Grad
Sonntag, 7. Dezember 2008
Sonntag, 2. November 2008
Ausflug am Labour Day
Es ist mal wieder einen Monat her, dass ich etwas geschrieben habe... naja, nun bin ich aber zumindest fertig mit der Uni hier (den letzten Essay habe ich letzte Woche abgegeben) und habe somit mehr Zeit, etwas zu schreiben!
Letzte Woche war Moritz bei mir in Wellington zu Besuch - von Donnerstag bis Dienstag. Das Wetter war leider recht durchwachsen an dem Wochenende, aber zum Glück wurde es am Montag so richtig schön. Also haben wir uns einen Tag lang Amy's Wagen gemopst und einen Ausflug gemacht. An dem Montag war hier 'Labour Day' - quasi der neuseeländische 1. Mai, nur halt im Oktober.
Zwei Freundinnen von Moritz (die auch über das lange Wochenende nach Wellington gekommen waren) und Sofie waren mit von der Partie und so sind wir gegen 12 Uhr losgefahren in Richtiung Cape Palliser - dem südlichsten Punkt der Nordinsel, an dem ich vor zwei Monaten schonmal mit Sandra war. Da ich von dem Auslug mit Sandra noch gar nix geschrieben habe, hole ich das hier kurz nach. Auch Sandra und ich hatten nämlich einen besonders schönen Tag ausgesucht, um dahin zu fahren.
Auf der Strecke zum Kap mussten wir unter anderem diese Schafsherde an unserem Auto vorbeilassen:
Nach ca. zwei Stunden Fahrt waren wir dann an der Küste angekommen und: Man konnte die Berge der Südinsel klar und deutlich über das Meer hinweg sehen - schaut euch das mal an, das war wirklich wunderschön!
Überhaupt war die Küste mit den enorm grünen Buchten sehr schön - so durfte ein wenig Posieren vor der Kamera natürlich auch nicht fehlen:
Schließlich am Kap Palliser angekommen, gab es nicht nur den Leuchtturm zu sehen:
Nein, direkt an der Bucht war auch eine Seelöwenkolonie zu Hause, die sich im Sonnenschein umher wälzte und ab und an seltsame Laute von sich gab:
Übrigens haben Seelöwen eine ganz dezente Duftnote - Sandra hat es in etwa so beschrieben: "Vergammelte Döner mit zu vielen Zwiebeln"....
Natürlich sind wir auch zum Leuchtturm raufgeklettert - auch wenn die Treppe etwas furchteinflößend aussah mit ihren 250 Stufen:
Oben angekommen hatte man einen Postkartenausblick auf die Bucht - aber es war auch recht windig und aufgrund der frischen Temperaturen etwas kühl. Also haben wir schnell Fotos geschossen und sind ruckzuck wieder runtergestiefelt:
Bloß nicht stolpern.....
Soweit der Trip zum Kap Palliser mit Sandra. Mit Moritz und den anderen sind wir an die selbe Stelle gefahren, haben aber vorher einen kleinen Abstecher zu den "Putangirua Pinnacles" gemacht, die auf der Strecke zum Kap liegen. Das sind Buchten, die aufgrund tausender Jahre von Erosion recht gruselig aussehen - und, keine Überraschung, auch im Herrn der Ringe als Filnlocation benutzt worden sind (im dritten Teil). Aber gut, schaut es euch selbst an. Hier zunächst ein Foto von Moritz, Sofie, Hannah und Holly:
Zu den Pinnacles muss man ca. eine Stunde durch ein trockenes Flussbett laufen - mehr oder weniger trocken zumindest, ab und an mussten wir den Bach kreuzen, was für die Mädels den ein oder anderen nassen Fuss zur Folge hatte:
Die Pinnacles waren die Wanderung aber allemal wert - schaut mal hier:
Auf dem Rückweg haben Moritz und ich einen Farnbaum entdeckt, den wir unbedingt umarmen mussten:
Hinterher waren wir dann am Kap Palliser, an welchem uns die Seelöwen mit ihrem Eau de Toilette willkommen hießen. Naja...niedlich sind sie trotzdem, auch wenn dieser Kumpane etwas bedröppelt drein schaut:
Oben am Leuchtturm wurde die Aussicht natürlich direkt wieder für ein paar schicke Fotos genutzt:
Das hier ist Sofie - das letzte Foto, dass ich hier von ihr vorgestellt habe, im Botanischen Garten fand sie gar nicht gut...daher hier ein besseres :-)
Ein letztes Foto von der Bucht und dann ging es wieder zurück gen Wellington - schließlich lagen zweieinhalb Stunden Fahrt vor uns. Übrigens bin ich gefahren, was recht spannend war, da Amy's Wagen eine Gangschaltung hat und der Schaltknüppel natürlich auf der linken anstatt der rechten Seite liegt...sehr seltsam! Aber ich habe mich zum Glück schnell daran gewöhnt, auch wenn ich manches Mal kurz davor war, mit der rechten Hand gegen die Fahrertür zu schlagen...quasi die Reflexbewegung zum Schaltknüppel in Deutschland...
Bis zum nächsten Bericht - der bald kommt!!
P.S.: Wie immer gibt's im Fotoalbum noch viel mehr Fotos von dem Trip!
P.P.S.: Hier ist eine Karte mit der Strecke zum Cape Palliser. Das Kap selbst ist am Punkt B. An dem weißen Punkt am See haben uns ca. die Schafe überholt. Und auf halber Strecke entlang der Küste zum Kap liegen die Pinnacles.
Letzte Woche war Moritz bei mir in Wellington zu Besuch - von Donnerstag bis Dienstag. Das Wetter war leider recht durchwachsen an dem Wochenende, aber zum Glück wurde es am Montag so richtig schön. Also haben wir uns einen Tag lang Amy's Wagen gemopst und einen Ausflug gemacht. An dem Montag war hier 'Labour Day' - quasi der neuseeländische 1. Mai, nur halt im Oktober.
Zwei Freundinnen von Moritz (die auch über das lange Wochenende nach Wellington gekommen waren) und Sofie waren mit von der Partie und so sind wir gegen 12 Uhr losgefahren in Richtiung Cape Palliser - dem südlichsten Punkt der Nordinsel, an dem ich vor zwei Monaten schonmal mit Sandra war. Da ich von dem Auslug mit Sandra noch gar nix geschrieben habe, hole ich das hier kurz nach. Auch Sandra und ich hatten nämlich einen besonders schönen Tag ausgesucht, um dahin zu fahren.
| Von Zum Cape Palliser |
Auf der Strecke zum Kap mussten wir unter anderem diese Schafsherde an unserem Auto vorbeilassen:
| Von Zum Cape Palliser |
| Von Zum Cape Palliser |
Nach ca. zwei Stunden Fahrt waren wir dann an der Küste angekommen und: Man konnte die Berge der Südinsel klar und deutlich über das Meer hinweg sehen - schaut euch das mal an, das war wirklich wunderschön!
| Von Zum Cape Palliser |
| Von Zum Cape Palliser |
Überhaupt war die Küste mit den enorm grünen Buchten sehr schön - so durfte ein wenig Posieren vor der Kamera natürlich auch nicht fehlen:
| Von Zum Cape Palliser |
Schließlich am Kap Palliser angekommen, gab es nicht nur den Leuchtturm zu sehen:
| Von Zum Cape Palliser |
Nein, direkt an der Bucht war auch eine Seelöwenkolonie zu Hause, die sich im Sonnenschein umher wälzte und ab und an seltsame Laute von sich gab:
| Von Zum Cape Palliser |
| Von Zum Cape Palliser |
Übrigens haben Seelöwen eine ganz dezente Duftnote - Sandra hat es in etwa so beschrieben: "Vergammelte Döner mit zu vielen Zwiebeln"....
Natürlich sind wir auch zum Leuchtturm raufgeklettert - auch wenn die Treppe etwas furchteinflößend aussah mit ihren 250 Stufen:
| Von Zum Cape Palliser |
| Von Zum Cape Palliser |
Oben angekommen hatte man einen Postkartenausblick auf die Bucht - aber es war auch recht windig und aufgrund der frischen Temperaturen etwas kühl. Also haben wir schnell Fotos geschossen und sind ruckzuck wieder runtergestiefelt:
| Von Zum Cape Palliser |
| Von Zum Cape Palliser |
Bloß nicht stolpern.....
| Von Zum Cape Palliser |
Soweit der Trip zum Kap Palliser mit Sandra. Mit Moritz und den anderen sind wir an die selbe Stelle gefahren, haben aber vorher einen kleinen Abstecher zu den "Putangirua Pinnacles" gemacht, die auf der Strecke zum Kap liegen. Das sind Buchten, die aufgrund tausender Jahre von Erosion recht gruselig aussehen - und, keine Überraschung, auch im Herrn der Ringe als Filnlocation benutzt worden sind (im dritten Teil). Aber gut, schaut es euch selbst an. Hier zunächst ein Foto von Moritz, Sofie, Hannah und Holly:
| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
Zu den Pinnacles muss man ca. eine Stunde durch ein trockenes Flussbett laufen - mehr oder weniger trocken zumindest, ab und an mussten wir den Bach kreuzen, was für die Mädels den ein oder anderen nassen Fuss zur Folge hatte:
| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
Die Pinnacles waren die Wanderung aber allemal wert - schaut mal hier:
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| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
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| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
Auf dem Rückweg haben Moritz und ich einen Farnbaum entdeckt, den wir unbedingt umarmen mussten:
| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
Hinterher waren wir dann am Kap Palliser, an welchem uns die Seelöwen mit ihrem Eau de Toilette willkommen hießen. Naja...niedlich sind sie trotzdem, auch wenn dieser Kumpane etwas bedröppelt drein schaut:
| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
Oben am Leuchtturm wurde die Aussicht natürlich direkt wieder für ein paar schicke Fotos genutzt:
| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
Das hier ist Sofie - das letzte Foto, dass ich hier von ihr vorgestellt habe, im Botanischen Garten fand sie gar nicht gut...daher hier ein besseres :-)
| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
Ein letztes Foto von der Bucht und dann ging es wieder zurück gen Wellington - schließlich lagen zweieinhalb Stunden Fahrt vor uns. Übrigens bin ich gefahren, was recht spannend war, da Amy's Wagen eine Gangschaltung hat und der Schaltknüppel natürlich auf der linken anstatt der rechten Seite liegt...sehr seltsam! Aber ich habe mich zum Glück schnell daran gewöhnt, auch wenn ich manches Mal kurz davor war, mit der rechten Hand gegen die Fahrertür zu schlagen...quasi die Reflexbewegung zum Schaltknüppel in Deutschland...
Bis zum nächsten Bericht - der bald kommt!!
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| Von Putangirua Pinnacles und Kap Palliser |
P.S.: Wie immer gibt's im Fotoalbum noch viel mehr Fotos von dem Trip!
P.P.S.: Hier ist eine Karte mit der Strecke zum Cape Palliser. Das Kap selbst ist am Punkt B. An dem weißen Punkt am See haben uns ca. die Schafe überholt. Und auf halber Strecke entlang der Küste zum Kap liegen die Pinnacles.
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| Von Daniel.NZ |
Dienstag, 30. September 2008
Der Frühling ist da!
Ein kleiner Nachtrag zum langen Beitrag von eben: Wie schon angekündigt, ist der Frühling in vollem Gange hier in Wellington. Die Blumen und Bäume blühen und das kann man nirgends schöner beobachten als im Botanischen Garten.
Hier ein paar Fotos, die ich Ende letzter Woche geschossen habe:





Mit Sofie, hier im Bild, war ich im botanischen Garten unterwegs:

Während bei euch also der Herbst hereinbricht und bald dem Winter Einzug gewährt, genieße ich hier den Duft der blühenden Blumen und freue mich schon auf den nahenden Sommer :-)
Hier ein paar Fotos, die ich Ende letzter Woche geschossen habe:
Mit Sofie, hier im Bild, war ich im botanischen Garten unterwegs:
Während bei euch also der Herbst hereinbricht und bald dem Winter Einzug gewährt, genieße ich hier den Duft der blühenden Blumen und freue mich schon auf den nahenden Sommer :-)
Ferien - 1 - Auf zum Tongariro
So, meine Lieben, ich habe mir jetzt vorgenommen, alle paar Tage nach und nach den Bericht meiner Reise auf der Nord- und Südinsel zu schreiben. So gibt's das Ganze in kleinen Stückchen, aber um alles in einem Rutsch zu schreiben habe ich momentan keine Zeit - es rufen die letzten zwei großen Essays für die Uni hier und in knapp 3 Wochen bin ich dann auch schon fertig mit der Uni hier. Verrückt, wie schnell die Zeit vergangen ist...
Übrigens ist hier nun endlich der Frühling ausgebrochen - es sind draußen 16 Grad, die Sonne scheint, das Wasser in der Bucht ist tiefblau (sehe ich ja von meinem Fenster aus!) und überhaupt fangen die Bäume und Sträucher endlich wieder an zu blühen. Wie zum Beispiel die Magnolienbäume im Botanischen Garten:
Oder diese einsame Narzisse (na gut, so ganz allein war sie nicht - aber fototechnisch sah es so einfach besser aus):
Aber gut, nun endlich (!) zum Reisebericht. Nachdem Sandra hier angekommen war (am 12.8.) haben wir die ersten Tage ersteinmal ruhig angegangen - ich hatte nämlich noch bis zum Tag zuvor an einem Essay gearbeitet und Sandra war von ihren Reisen zuvor (Thailand und Australien) doch etwas müde. Nach ein paar gemütlichen (um nicht zu sagen: faulen) Tagen haben wir uns dann entschlossen, die Nordinsel zu erkunden. Gesagt, getan: Mit einem Mietauto ging es dann in Richtung Tongariro, wo wir den Crossing durch den Schnee machen wollten.
Hier ist eine Karte, in der unsere Fahrtstrecken markiert sind - falls das etwas zu klein sein sollte, einfach drauf klicken, dann geht's direkt zu meinem Picasa-Album und dort kann man dann rechts oben vom Bild auf die Lupe klicken und das Ganze etwas größer sehen (mit gedrückter linker Maustaste lässt sich das vergrößerte Bild übrigens hoch und runter ziehen):

Die Hinfahrt zum Tongariro war wenig spektakulär - das Wetter hatte leider wenig mehr als Wolken und Nieselregen im Angebot, so dass wir ziemlich in einem Rutsch durchgefahren sind (sind ca. 350km von Wellington - dem A auf der Karte - zur National Park Village - dem B). Lediglich beim Sonnenuntergang konnten wir ein schönes Foto durch eine Brüche hindurch machen:
Nach einer sehr erholsamen Nacht in dem Hostel hatten wir am Tag darauf dafür umso mehr Glück - der Himmel war strahlend blau, keine einzige Wolke zu sehen.
Dann folgte aber auch schon eine schlechte Nachricht: der Tongariro Crossing war leider für die nächsten zwei Wochen nicht machbar, da in den letzten Tagen soviel Schnee wie seit Jahren nicht mehr gefallen war. Mir wäre er teilweise bis zur Schulter gegangen und Sandra, naja, die bräuchte ein Fähnchen oder ähnliches zum Hochhalten, damit man sie überhaupt noch hätte sehen können. Schade! Aber wir sind dann einfach in Richtung Vulkan gefahren, um uns dort ein wenig in der Gegend umzuschauen und zumindest eine kleine Wanderung machen zu können.
Nur ein paar Meter vom Hostel entfernt erwartete uns diese wunderbare Aussicht auf den Vulkan Ngauruhoe (gesprochen: Na-ra-ho-ie):
Wir sind dann ca. eine halbe Stunde gen Vulkan gefahren - in die sogenannte Whakapapa Village - um von dort aus zumindest eine kleine Wanderung unternehmen zu können. In der Village war es nicht nur außerordentlich voll (schließlich war Ski-Saison und die halbe Nordinsel schien dort Skifahren zu wollen), sondern es zeigte sich uns auch schnell, weshalb die große Wanderung nicht machbar war. Der Schnee war innerhalb weniger Tage so stark gefallen, dass die Besitzer dieser Autos sicher keinen Spaß hatten beim Ausbuddeln:
Sandra und ich sind schließlich gen Wanderweg gestapft, welcher uns zu einem kleinen Wasserfall führen sollte. Auf dem Weg eröffnete sich uns die wunderbare Schneelandschaft vor Mt. Ngauruhoe:
Allerdings mussten wir leider relativ bald feststellen, dass der Schnee diverse Bäume zum umstürzen gebracht hatte, welche uns leider den Weg versperrten. Also ging auch diese Wanderung nach ca. einer Stunde schon zu Ende. Aber gut, wir waren trotzdem froh, denn die Aussicht ist ja wahrlich großartig gewesen!
Mit dem Auto sind wir an dem Tag noch ein wenig durch die Gegend gefahren, auf der Suche nach schönen Fotomotiven - wie z.B. diesem hier:
Als nächstes ging es in Richtung Taupo, eine Stadt die am gleichnamigen See gelegen ist. Der See ist auf der Karte als großer schwarzer Fleck unter dem 'C' zu erkennen:
Etwas näher am Ufer des Sees sind wir von einem schwarzen Schwan begrüßt worden, welcher sich als äußerst fotogen erwies:
Aber auch der See an sich konnte sich sehen lassen und hielt für so manches Postkartenfoto her:
Nach Taupo ging es dann weiter in Richtung des kleinen Städtchen Waiotapu - das 'C' auf der Karte. Dort ist die heiße Quelle, an der ich über Ostern schon einmal gewesen bin. Ihr erinnert euch - mit dem Wasserfall aus badewannenheißem Wasser und so.
Wir haben ihn auch gefunden, den so genannten Kerosine Creek, leider stellte sich aber heraus, dass aufgrund des Schneefalls und dem vielen Regen in der Woche zuvor, das Wasser 'nur noch' lauwarm war. Ich bin kurz bis zu den Knien reingewatet, aber letztendlich sind wir nicht komplett baden gegangen, da es dafür dann doch nicht warm genug war.
Auf dem Weg weiter ins Zentrum der Nordinsel sind wir an einer weiteren heißen Quelle angehalten, weil sie so schön viel Dampf erzeugt hat. Der Fluss, der diesen Dampf erzeugte, hatte an der Quelle eine Temperatur von fast 80 Grad!
Zurück im Hostel gab's dann Abendessen und danach sind wir (trotz der klein ausgefallenen Wanderung) doch recht kaputt ins Bett gefallen. Leider war in der folgenden Nacht nicht viel Schlaf im Programm. Weshalb? Naja, so gegen 2 oder 3 Uhr bin ich aufgewacht (Sandra war schon wach) und habe mich gewundert, was denn so brummt. Es war unser Zimmernachbar, der dermaßen laut schnarchte, dass durch die Wand hindurch in unserem Zimmer unsere Betten leicht vibriert haben!! Ihr könnt euch denken, dass es mit dem Schlafen dann erstmal vorbei war. Ich glaube bis um 7.30 Uhr habe ich vielleicht insgesamt eine Stunde Schlaf zusammengekriegt... Naja, Sandra und ich haben's mit Humor genommen und am nächsten Morgen mit Hochspannung darauf gewartet, den Zimmernachbar in Natura zu sehen. War leider wenig spektakulär - ein etwas untersetzter Neuseeländer mit einer (für die Lautstärke) viel zu kleinen Nase. Wir haben uns allerdings ernsthaft gefragt, wie seine Freundin bei dem Sägewärk-Geschnarche wohl hat schlafen können...
Wie dem auch sei, am nächsten Tag hatten wir zum Glück noch immer schönes Wetter und konnten somit fröhlich, wenn auch etwas müde, weiter die Nordinsel erkunden. Besonders verblüffen habe ich das intensive Grün der Landschaft gefunden - schaut euch das hier einmal an!
Mit der Palme und unter dem dunkelblauen Himmel schaut auch dieses Holzhüttchen nett aus - ob da jemand drin gewohnt hat, haben wir leider nicht herausfinden können:
Dieses Foto nenne ich mal: "Fotografin auf der Flucht vor Fotografen" ;-)
Natürlich darf auch ein Foto mit Schaf (hier Mutter mit Lämmchen) nicht fehlen.
So niedlich wie die Lämmer sind, macht man sich ja schon Gedanken, wenn man eben solches isst. Aber kein Lamm essen könnte ich auch nicht, denn dafür schmeckt es mir einfach zu gut...tja, zumindest kann man sich bei neuseeländischen Lämmern sicher sein, dass sie zwar ein kurzes Leben, aber dafür eins mit schöner Aussicht gehabt haben!
Schließlich ging es dann wieder zurück am Tongariro Park vorbei in Richtung Wellington. Auf dem Weg passierten wir eine äußerst lebendig aussehende Stadt, die lediglich aus dieser Hauptstraße bestand:
Ein Stückchen weiter haben wir dann eine angebliche Scenic-Route gefunden, die nach rechts abbog. Diese Route wurde nach wenigen Kilometern dann zu diesem Schotterweg und ich fühlte mich wie im guatemaltekischen Dschungel und sah uns schon irgendwo im Nirgendwo landen:
Ein paar Kurven weiter hatten wir dann aber diese schöne Aussicht auf den Mt. Ngauruhoe (und Mt Ruapehu daneben) - das hat die Mühsal des beschwerlichen Weges halbwegs wettgemacht (übrigens ist am Straßen Rand ein schwarzes Böckchen zu sehen!):
Wenig später andete der Schotterweg zum Glück wieder an der Hauptstraße und wir fuhren (nach einem kurzen Orientierungs-Streit) zum Glück in die richige Richtung zurück nach Wellington.
Also, das soll er dann mal gewesen sein, der erste Bericht. Als nächstes erzähle ich euch dann von unserem Ausflug zum südlichsten Punkt der Nordinsel (dem Kap Palliser), Schafsherden auf der Straße, einem Leuchtturm und noch mehr Seerobben!
Bis dahin zum Abschluss noch ein Bild von der wunderschön grünen Landschaft im Zentrum der Nordinsel!
Übrigens ist hier nun endlich der Frühling ausgebrochen - es sind draußen 16 Grad, die Sonne scheint, das Wasser in der Bucht ist tiefblau (sehe ich ja von meinem Fenster aus!) und überhaupt fangen die Bäume und Sträucher endlich wieder an zu blühen. Wie zum Beispiel die Magnolienbäume im Botanischen Garten:
| Von Und nochmal Wellington |
Oder diese einsame Narzisse (na gut, so ganz allein war sie nicht - aber fototechnisch sah es so einfach besser aus):
| Von Und nochmal Wellington |
Aber gut, nun endlich (!) zum Reisebericht. Nachdem Sandra hier angekommen war (am 12.8.) haben wir die ersten Tage ersteinmal ruhig angegangen - ich hatte nämlich noch bis zum Tag zuvor an einem Essay gearbeitet und Sandra war von ihren Reisen zuvor (Thailand und Australien) doch etwas müde. Nach ein paar gemütlichen (um nicht zu sagen: faulen) Tagen haben wir uns dann entschlossen, die Nordinsel zu erkunden. Gesagt, getan: Mit einem Mietauto ging es dann in Richtung Tongariro, wo wir den Crossing durch den Schnee machen wollten.
Hier ist eine Karte, in der unsere Fahrtstrecken markiert sind - falls das etwas zu klein sein sollte, einfach drauf klicken, dann geht's direkt zu meinem Picasa-Album und dort kann man dann rechts oben vom Bild auf die Lupe klicken und das Ganze etwas größer sehen (mit gedrückter linker Maustaste lässt sich das vergrößerte Bild übrigens hoch und runter ziehen):

Die Hinfahrt zum Tongariro war wenig spektakulär - das Wetter hatte leider wenig mehr als Wolken und Nieselregen im Angebot, so dass wir ziemlich in einem Rutsch durchgefahren sind (sind ca. 350km von Wellington - dem A auf der Karte - zur National Park Village - dem B). Lediglich beim Sonnenuntergang konnten wir ein schönes Foto durch eine Brüche hindurch machen:
| Von Ausflug zum Tongariro |
Nach einer sehr erholsamen Nacht in dem Hostel hatten wir am Tag darauf dafür umso mehr Glück - der Himmel war strahlend blau, keine einzige Wolke zu sehen.
Dann folgte aber auch schon eine schlechte Nachricht: der Tongariro Crossing war leider für die nächsten zwei Wochen nicht machbar, da in den letzten Tagen soviel Schnee wie seit Jahren nicht mehr gefallen war. Mir wäre er teilweise bis zur Schulter gegangen und Sandra, naja, die bräuchte ein Fähnchen oder ähnliches zum Hochhalten, damit man sie überhaupt noch hätte sehen können. Schade! Aber wir sind dann einfach in Richtung Vulkan gefahren, um uns dort ein wenig in der Gegend umzuschauen und zumindest eine kleine Wanderung machen zu können.
Nur ein paar Meter vom Hostel entfernt erwartete uns diese wunderbare Aussicht auf den Vulkan Ngauruhoe (gesprochen: Na-ra-ho-ie):
| Von Ausflug zum Tongariro |
Wir sind dann ca. eine halbe Stunde gen Vulkan gefahren - in die sogenannte Whakapapa Village - um von dort aus zumindest eine kleine Wanderung unternehmen zu können. In der Village war es nicht nur außerordentlich voll (schließlich war Ski-Saison und die halbe Nordinsel schien dort Skifahren zu wollen), sondern es zeigte sich uns auch schnell, weshalb die große Wanderung nicht machbar war. Der Schnee war innerhalb weniger Tage so stark gefallen, dass die Besitzer dieser Autos sicher keinen Spaß hatten beim Ausbuddeln:
| Von Ausflug zum Tongariro |
Sandra und ich sind schließlich gen Wanderweg gestapft, welcher uns zu einem kleinen Wasserfall führen sollte. Auf dem Weg eröffnete sich uns die wunderbare Schneelandschaft vor Mt. Ngauruhoe:
| Von Ausflug zum Tongariro |
| Von Ausflug zum Tongariro |
Allerdings mussten wir leider relativ bald feststellen, dass der Schnee diverse Bäume zum umstürzen gebracht hatte, welche uns leider den Weg versperrten. Also ging auch diese Wanderung nach ca. einer Stunde schon zu Ende. Aber gut, wir waren trotzdem froh, denn die Aussicht ist ja wahrlich großartig gewesen!
Mit dem Auto sind wir an dem Tag noch ein wenig durch die Gegend gefahren, auf der Suche nach schönen Fotomotiven - wie z.B. diesem hier:
| Von Ausflug zum Tongariro |
Als nächstes ging es in Richtung Taupo, eine Stadt die am gleichnamigen See gelegen ist. Der See ist auf der Karte als großer schwarzer Fleck unter dem 'C' zu erkennen:
![]() |
| Von Ausflug zum Tongariro |
Etwas näher am Ufer des Sees sind wir von einem schwarzen Schwan begrüßt worden, welcher sich als äußerst fotogen erwies:
| Von Ausflug zum Tongariro |
Aber auch der See an sich konnte sich sehen lassen und hielt für so manches Postkartenfoto her:
| Von Ausflug zum Tongariro |
| Von Ausflug zum Tongariro |
Nach Taupo ging es dann weiter in Richtung des kleinen Städtchen Waiotapu - das 'C' auf der Karte. Dort ist die heiße Quelle, an der ich über Ostern schon einmal gewesen bin. Ihr erinnert euch - mit dem Wasserfall aus badewannenheißem Wasser und so.
| Von Ausflug zum Tongariro |
Wir haben ihn auch gefunden, den so genannten Kerosine Creek, leider stellte sich aber heraus, dass aufgrund des Schneefalls und dem vielen Regen in der Woche zuvor, das Wasser 'nur noch' lauwarm war. Ich bin kurz bis zu den Knien reingewatet, aber letztendlich sind wir nicht komplett baden gegangen, da es dafür dann doch nicht warm genug war.
Auf dem Weg weiter ins Zentrum der Nordinsel sind wir an einer weiteren heißen Quelle angehalten, weil sie so schön viel Dampf erzeugt hat. Der Fluss, der diesen Dampf erzeugte, hatte an der Quelle eine Temperatur von fast 80 Grad!
| Von Ausflug zum Tongariro |
| Von Ausflug zum Tongariro |
Zurück im Hostel gab's dann Abendessen und danach sind wir (trotz der klein ausgefallenen Wanderung) doch recht kaputt ins Bett gefallen. Leider war in der folgenden Nacht nicht viel Schlaf im Programm. Weshalb? Naja, so gegen 2 oder 3 Uhr bin ich aufgewacht (Sandra war schon wach) und habe mich gewundert, was denn so brummt. Es war unser Zimmernachbar, der dermaßen laut schnarchte, dass durch die Wand hindurch in unserem Zimmer unsere Betten leicht vibriert haben!! Ihr könnt euch denken, dass es mit dem Schlafen dann erstmal vorbei war. Ich glaube bis um 7.30 Uhr habe ich vielleicht insgesamt eine Stunde Schlaf zusammengekriegt... Naja, Sandra und ich haben's mit Humor genommen und am nächsten Morgen mit Hochspannung darauf gewartet, den Zimmernachbar in Natura zu sehen. War leider wenig spektakulär - ein etwas untersetzter Neuseeländer mit einer (für die Lautstärke) viel zu kleinen Nase. Wir haben uns allerdings ernsthaft gefragt, wie seine Freundin bei dem Sägewärk-Geschnarche wohl hat schlafen können...
Wie dem auch sei, am nächsten Tag hatten wir zum Glück noch immer schönes Wetter und konnten somit fröhlich, wenn auch etwas müde, weiter die Nordinsel erkunden. Besonders verblüffen habe ich das intensive Grün der Landschaft gefunden - schaut euch das hier einmal an!
| Von Im Zentrum der Nordinsel |
Mit der Palme und unter dem dunkelblauen Himmel schaut auch dieses Holzhüttchen nett aus - ob da jemand drin gewohnt hat, haben wir leider nicht herausfinden können:
| Von Im Zentrum der Nordinsel |
Dieses Foto nenne ich mal: "Fotografin auf der Flucht vor Fotografen" ;-)
| Von Im Zentrum der Nordinsel |
Natürlich darf auch ein Foto mit Schaf (hier Mutter mit Lämmchen) nicht fehlen.
| Von Im Zentrum der Nordinsel |
So niedlich wie die Lämmer sind, macht man sich ja schon Gedanken, wenn man eben solches isst. Aber kein Lamm essen könnte ich auch nicht, denn dafür schmeckt es mir einfach zu gut...tja, zumindest kann man sich bei neuseeländischen Lämmern sicher sein, dass sie zwar ein kurzes Leben, aber dafür eins mit schöner Aussicht gehabt haben!
| Von Im Zentrum der Nordinsel |
Schließlich ging es dann wieder zurück am Tongariro Park vorbei in Richtung Wellington. Auf dem Weg passierten wir eine äußerst lebendig aussehende Stadt, die lediglich aus dieser Hauptstraße bestand:
| Von Im Zentrum der Nordinsel |
Ein Stückchen weiter haben wir dann eine angebliche Scenic-Route gefunden, die nach rechts abbog. Diese Route wurde nach wenigen Kilometern dann zu diesem Schotterweg und ich fühlte mich wie im guatemaltekischen Dschungel und sah uns schon irgendwo im Nirgendwo landen:
| Von Im Zentrum der Nordinsel |
Ein paar Kurven weiter hatten wir dann aber diese schöne Aussicht auf den Mt. Ngauruhoe (und Mt Ruapehu daneben) - das hat die Mühsal des beschwerlichen Weges halbwegs wettgemacht (übrigens ist am Straßen Rand ein schwarzes Böckchen zu sehen!):
| Von Im Zentrum der Nordinsel |
Wenig später andete der Schotterweg zum Glück wieder an der Hauptstraße und wir fuhren (nach einem kurzen Orientierungs-Streit) zum Glück in die richige Richtung zurück nach Wellington.
Also, das soll er dann mal gewesen sein, der erste Bericht. Als nächstes erzähle ich euch dann von unserem Ausflug zum südlichsten Punkt der Nordinsel (dem Kap Palliser), Schafsherden auf der Straße, einem Leuchtturm und noch mehr Seerobben!
Bis dahin zum Abschluss noch ein Bild von der wunderschön grünen Landschaft im Zentrum der Nordinsel!
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