Donnerstag, 19. Juni 2008

Houghton und Owhiro Bay

Entschuldigung - ja, ich muss mich zunächst einmal dafür entschuldigen, dass es die letzten Wochen so ruhig geworde ist um meinen Blog. Von nun an werde ich zumindest einmal die Woche etwas schreiben - also, schaut' wieder regelmäßig rein und vergesst nicht, mir reichlich Kommentare zu hinterlassen :)

Nun aber zu einem kleinen Trip, den ich an und direkt nach meinem Geburtstag gemacht habe. Den Sonntag sind wir, wie immer, Einkaufen gewesen beim Pack'n Save - quasi der neuseeländischen Version von Lidl, Aldi und Plus. Danach sind Richard, Amy und ich an der Houghton Bay gewesen - einer kleinen Bucht südlich von Wellington, von welcher aus man über das Meer hinweg die Berge der Südinsel sehen konnte. Der Wellengang war, trotz Sonne und blauem Himmel, doch recht ordentlich:



Außerdem gab's dort den größten Seetang, den ich je gesehen habe - hier, schaut mal her:




Hinter mir kann man schwach die Silhouette der Südinsel sehen:



Ein Gruppenfoto durfte natürlich auch nicht fehlen!



Kurz darauf sind wir dann aber wieder gen Wohnung gefahren - schließlich galt es, das allsonntagliche Abendessen vorzubereiten und noch ein wenig meinen Geburtstag zu feiern.

Am Montag früh lag zunächst das EM-Spiel Deutschland-Polen an. Das habe ich mir zusammen mit vier Polen und drei Deutschen angeschaut, und zwar um 6:45 Uhr morgens (!!) Zum Glück hat unser Team einen Sieg eingefahren :-) Mittlerweile wissen wir ha, dass um das Spiel gegen Portugal etwas gebangt werden muss - Löw sitzt auf der Tribüne und Frings und Poldi fallen evtl. aus...aber, nicht verzagen, das schaffen wir schon! Nun aber zurück zum Montag nach meinem Geburtstag. Da an dem Tag noch immer ein wunderschönes Wetter war, habe ich mir einen weiteren Tag freigenommen (an sich sollte ich einen Essay schreiben) und bin nochmals an die Südküste gefahren - dieses mal zur Owhiro Bay - und bin dort ein paar Stündchen wandern gewesen. Der Wellengang war sichtlich stark:





So schaut es übrigens aus, wenn ein Flieger in Wellington landet. Bevor er auf der Landebahn ankommt, werden allerlei Inselchen überqueert:



Ein einsamer Vogel versucht gegen das Rauschen der Wellen zu zwitschern:



Kurz darauf war ich an meinem Ziel an gekommen: einer "seal colony" - dem Ruheplatz von Dutzenden Robben, die hier südlich von Wellington überwintern. Zunächst habe ich nur diese Dame (oder Herren?) gesehen, die sich dezent der Kamera entgegen räkelte:



Auch dieser Herr ließ sich nicht wirklich von mir beeindrucken - ein kurzer Blick und dann wurde weiter geschlafen:




Überhaupt scheint das Robbenleben ein sehr angenehmes zu sein - man liegt tagein tagaus auf seinem kugelrunden Bauch und macht nichts anderes, als sich von links nach rechts zu rollen und ab und zu nach Fischen zu tauchen.




Zwischendurch wird natürlich für ein Bild posiert:




Und das alles vor dem Hintergrund der schneebedeckten Berge auf der Südinsel - schööön!




Nach ein-zwei Stunden ging's dann wieder zurück Richtung Wellington.



So, nun seid ihr wieder auf dem aktuellsten Stand. Ich werde jetzt noch ein wenig lesen, bevor ich etwas zum Abendessen koche. Außerdem muss ich heute zeitig ins Bett gehen, da morgen früh ja das EM-Spiel um 6.45 Uhr auf mich wartet. Bilder folgen!

Viele Grüße gen Nordhalbkugel!

Ein Vierteljahrhundert

Jaa, nun ist es soweit - seit bald zwei Wochen bin ich nun ein Vierteljahrhundert alt. Hört sich ganz schön alt an, nech? Solange ich aber weder Falten noch graue Haare habe, ist's zum Glück halb so wild ;-)

Hier sind ein paar Fotos von der Geburtstagsparty, die wir am 7. Juni haben steigen lassen. Es ging ruhig los mit meinen Mitbewohnern und den ersten Freunden:



Die Korken flogen und eine Sektflasche nach der anderen wurde geleert:



Amy und Richard haben ihn sichtlich genossen, den Sekt:



Mit etwas Cassis-Saft wurde der Sekt zum Kir Royal - und Jen hat's sich mit 'ner Flasche Bier und meiner Sonnenbrille gemütlich gemacht:



Zwischendurch haben Amy und Sam schonmal für die nächste Modeschau in Mailand geprobt:




Um Mitternacht gab's dann ein feines Ständchen und die letzten Gäste haben bis, sage und schreibe, 5 Uhr morgens ausgeharrt. Hier ein paar Abschlussbilder: